Fidget Spinner – das neueste Teil

Viele Jungen und Mädchen haben sie dieser Tage in den Fingern: Fidget Spinner sind der neue Trend auf den Schulhöfen im Rhein-Sieg-Kreis.

Sie sehen aus wie kleine fliegende Drohnen, fliegen aber nicht. Werden auch nicht geworfen. Sondern werden fest zwischen zwei Fingern gehalten und drehen sich dabei auf einem Kugellager. Drumherum sind meist drei kreisförmige Flügel angebracht. Man schubst den Fidget Spinner an und lässt ihn sich einfach drehen. Gute Fidget Spinner können locker über drei Minuten kreiseln.

Der Name Fidget Spinner kommt vom Englischen "to fidget", was so viel heißt wie "herumzappeln" und von "spinner", weil die kleinen Räder sich auf einem Kugellager schnell drehen.

Es heißt, dass der Spinner Stress, Nervosität und Langeweile bekämpfen und somit zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit verhelfen kann. Zudem soll er dabei helfen, sich besser konzentrieren zu können. Ob dies stimmt, kann nur schwer gesagt werden. Wahrscheinlich ist es auch von Person zu Person unterschiedlich.

Bei aller Skepsis von Eltern und Lehrern: Die Faszination für Fidget Spinner ist bei den Jugendlichen geweckt. Und deutsche Medien berichten bereits ausführlich über das Phänomen.

Das könnte die perfekte Grundlage für einen Super-Hype sein - wie Pokémon-Go im vergangenen Jahr. Damals spielten viele begeistert das Handy-Reality-Game. Das Interesse hat seitdem nachgelassen. Das Spiel hat ein Jahr später schon wieder Millionen Nutzer verloren.

Informationen

  • Text: Colin Akin
  • Foto: Colin Akin
  • Datum: 07. Juli 2017
  • Kategorie: Soziales