Das Schicksal von Juan Almonte Herrera

Platzhalter - Studio Eins

Jeder hat schon einmal von Amnesty International gehört. Und auch im Rhein-Sieg-Kreis hat die Menschenrechtsorganisation einen Posten, um genauer zu sein in Bad Honnef und zwar schon seit 1987. Zwei Mitglieder waren bereits bei uns am 6. Dezember zu Gast und haben uns über ihre Organisation und den von ihnen betreuten aktuellen Fall des Juan Almonte Herrera aufgeklärt (Einzelheiten dazu unter: www.amnesty-badhonnef.de/aktuelles.html).

Doch über das in der Sendung kundgetane hinaus gibt es noch einiges mehr, das der Verein leistet. Beispielsweise werden an diversen Veranstaltungen Postkarten verteilt, adressiert an den Staatspräsident der dominikanischen Republik, mit der Bitte, Maßnahmen zu ergreifen, die dabei helfen den Verbleib von Juan Almonte Herrera zu klären. Es wird eine Gesichterpräsentationen vom 07.02. bis 09.03.2018 in der Gaststätte Küfer Jupp in Bad Honnef zu sehen sein. Was eine Gesichterpräsentation ist? Das ist eine Slideshow mit Fotos von unter anderem Bad Honnefern, die die Aufklärung des Schicksals von Juan Almonte Herrera fordern. Hierzu wurden Passanten nach der Schilderung des Falles darum gebeten ein Foto des verschwundenen Juan zu halten, um damit abgelichtet zu werden. Viele Bilder sind so zustande gekommen.

Auch auf den Sozialen Netzwerken wird von den Helfern aufklärerische Arbeit geleistet. So posten sie beispielsweise in spanisch, englisch und deutsch unter Videos bei Youtube, die die Dominikanische Republik als Urlaubsziel anpreisen:

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Urlaub in der Dominikanischen Republik bei Ihrem Gastgeber über das Schicksal von Juan Almonte Herrera, einem Menschenrechter aus Santo Domingo. Sein Fall ist in der Dominikanischen Republik bekannt. Amnesty International versucht sein Schicksal aufzuklären. Nach Berichten von Augenzeugen wurde Juan Almonte Herrera am 28. September 2009 von Polizisten in eine Auto Gezerrt und ist seitdem verschwunden. Details zum Fall können Sie erfahren über www.amnesty-badhonnef.de.

Auch andere Länder werden von der Honeffer Organisation behandelt. So wird im Januar 2018 eine Wanderausstellung zum Verschwindenlassen in Mexico im Rathaus in Königswinter zu sehen sein. Am 27. Januar 2018 um 18.45 Uhr werden im Weinhaus Steinbach in Rommersdorf, Bad Honnef die Menschenrechte in Israel und Palästina behandelt. Hierzu wird ein Amnesty-Gespräch mit dem Experten Dr. Martin Breidert stattfinden, das die schwierige Situation der Menschen in den besetzten Gebieten Palästinas verdeutlichen soll. „Dr. Breidert ist evangelischer Theologe, war Pfarrer in Hessen-Nassau und in Ghana, lehrte als Dozent Sozialethik an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal mit dem Schwerpunkt Menschenrechte.“, wie die Amnesty Homepage verlauten lässt.

Wenn man sich ehrenamtlich in die Organisation einbringen möchte, kann man gern bei einem der Gruppentreffen im Gemeindehaus der evangelischen Kirche Bad Honnef in der Luisenstraße 13 vorbeischauen. Die Termine befinden sich auf der Seite : www.amnesty-badhonnef.de.

Sollte man sich finanziell beteiligen wollen, gibt es die Möglichkeit Förderer der Organisation zu werden.

Informationen

  • Text: Josephine Petzold
  • Datum: 20. Dezember 2017
  • Kategorie: Soziales