Weihnachtsstress für die Umwelt

Es hat wieder angefangen, die Weihnachtszeit.Unlängst öffneten die Weihnachtsmärkte und manch einer hat auch schon die ersten Geschenke besorgt. Weihnachten naht also, und die Freude steigt, aber was bedeutet das für die Umwelt und was kann man selber besser machen?

Umso näher Weihnachten rückt, desto mehr Geschenke werden gekauft, gerade in den Tagen vor dem Fest werden nochmal mehr Pakete verschickt. So viele das selbst die großen Unternehmen extra für die Weihnachtszeit mehr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einstellen, und extra Transporter mieten und nutzen als sonst, um den großen Ansturm zu meistern. Auch wenn schon einige wenige, modernere Fahrzeuge nutzen, welche teilweise aber trotzdem einen extrem hohen Energieverbrauch haben, steigt der Ausstoß von Abgasen.

Für uns und unsere Umwelt ist das natürlich nicht gut. Das Umweltbundesamt rät daher dazu die Geschenke schon im November zu verschicken wo die Pakettransporter noch nicht so ausgelastet sind damit im Dezember weniger Transporter dazu gemietet werden müssen. Für die  denen das jetzt zu spät kommt, gibt es einen anderen Tipp. Und zwar, einfach ein langlebigeres Geschenk oder etwas weniger Materielles kaufen, dann muss man das ganze immerhin nicht so schnell wegwerfen oder es muss gar nicht erst verschickt werden. Aber auch bei etwas so simplen wie das Geschenk zu verpacken, gibt es Dinge zu beachten: z.B. ist das klassische Geschenkpapier welches aus Kunststoff oder Metallfolie besteht, schlecht recyclebar. Bei rund 100.000 Tonnen Geschenkpapiermüll im Jahr kann man sich vorstellen, dass das eine ziemliche Verschwendung ist. Dabei tut es das klassische braune Geschenkpapier welches man auch mit einem Geschenkband verzieren kann genauso, oder man nimmt einfach alte Zeitung. Beide Lösungen sind nicht nur recyclebar sondern benötigen auch weniger Wasser und Energie in der Produktion.

                                          Oh Tannenbaum 

Natürlich kann man auch beim Tannenbaumkauf darauf achten, dass man der Umwelt nicht noch mehr unnötig schadet, unter anderem in dem man einfach einen Baum aus der Region kauft. 80 Prozent der ca. 30 Millionen gekauften Bäume in Deutschland, kommen nämlich aus Monokulturen und haben zum Teil schon eine Reise von Skandinavien hierher hinter sich. Wer aber seinen Baum einfach beim kleinen Regionalen Verkauf, beim Förster oder mit einem "FSC-", "Naturland-" oder "Biolandsiegel" kauft, kann eigentlich nicht viel falsch machen. 

Informationen

  • Text: Mika Kählert
  • Foto: Mika Kählert
  • Datum: 22. Dezember 2017
  • Kategorie: Soziales Wirtschaft Ratgeber