Die Stadt Bonn plant in der Unterführung an der Poppelsdorfer Allee den Alkoholverkauf zu verbieten

In der Unterführung zwischen dem Kaiserplatz und der Poppelsdorfer Allee kommt es oft zu Beschwerden. Das Problem: Angeblich zu viele Betrunkene, die sich in der Unterführung aufhalten.

So kommt es unter anderem zu einer Beschwerde von der Inhaberin des Blumenstandes, die dort seit 17 Jahren ihr Geschäft führt. Monika Lunge, die Besitzerin des Blumenstandes kritisiert vor allem den Alkoholverkauf des Kiosks in der Unterführung. Alkoholisierte Menschen haben laut Angaben von Monika Lunge des Öfteren Passanten in der Unterführung belästigt. Dem Besitzer des Kiosks wurde nun der Mietvertrag gekündigt. Dem Kündigungsschreiben sei jedoch auch ein Änderungsvertrag beigefügt worden, der besagt, dass der Kiosk weiterhin als Imbiss genutzt werden kann. Der Alkoholverkauf soll aber total untersagt werden. Der Kioskbesitzer hat verkündet, einen Anwalt eingeschaltet zu haben. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese juristische Auseinandersetzung fortführen wird. Nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen der Blumenhändlerin und dem Kioskbesitzer, sondern jetzt auch eine Sache der Stadt, die sich mit diesem Fall auseinandersetzen muss.

Informationen

  • Text: Marie Huwaldt
  • Foto: Marie Huwaldt
  • Datum: 30. Juni 2017
  • Kategorie: Stadt Soziales Wirtschaft